Das Schultheater „Robinson“ erfreute Jung und Alt

Am 8. April 2011 führte die 3./4. Klasse von Felix Weidkuhn im vollbesetzten Storchensaal das Theater „Robinson“ auf und erntete dafür viel Lob und Applaus.

sgh. „Immer sött me schaffe, alli kommandiere, s isch gar nümm zum Lache, ez tuen i demonschtriere!“ Robinson hat die Nase voll, er will weg von seiner Familie und Matrose werden. Die Schülerinnen und Schüler der 3./4. Klasse von Felix Weidkuhn, spielten am vergangenen Freitagabend im Storchensaal Wilchingen diese bekannte Geschichte zahlreichen Gästen vor. Am Hafen trifft der fernwehgeplagte Robinson auf eine fröhliche Schiffsmannschaft, die ihn überredet, mit ihnen den Ozean zu überqueren. Auf dem Meer gerät das Schiff in einen schweren Sturm und sinkt. Robinson überlebt und strandet auf einer einsamen Insel. Einsam? Als eine Horde Kannibalen auf der Bildfläche erscheint, wäre der arme Kerl froh, er wäre einsam. Als die Kannibalen nichts zu essen finden, fragen sie sich: „Sollen wir einen von uns aufessen- oder besser, einen aus dem Publikum?“ Von Beidem sah die furchterregende Bande glücklicherweise ab. In Freitag, einem bekennenden Vegetarier aus der Gruppe, findet Robinson einen treuen Freund, der bei ihm bleibt, bis ein Schiff ihn zurück nach Hause bringt.
Die Jungs und Mädchen erbrachten eine beachtliche schauspielerische und gesangliche Leistung. Das Spiel wurde mit 12 Liedern bereichert, die allesamt auswendig von den Kindern vorgetragen wurden. Begleitet wurde der Gesang vom Klassenlehrer und dem Vater einer Schülerin, auf der Gitarre. Ein begabtes Mami schminkte die kleinen Schauspieler und verwandelte die Schulklasse in eine Matrosen- und Kannibalenbande. Die anderen Eltern halfen mit beim Kulissenbau, kochten den feinen Znacht, der vor dem Theater angeboten wurde, backten herrliche Kuchen, oder verkauften Getränke.
Der Reingewinn des Theaterabends, kommt in die Schulreisekasse der Klasse. Felix Weidkuhn plant mit seinen Schülern nämlich eine zweitägige Schulreise mit dem Fahrrad. Übernachten wollen sie im Zelt und dabei natürlich ein fast so grosses Abenteuer, wie einst Robinson, erleben.