



sgh. „Immer sött me schaffe, alli kommandiere, s isch gar nümm zum Lache, ez tuen i demonschtriere!“ Robinson hat die Nase voll,
er will weg von seiner Familie und Matrose werden. Die Schülerinnen und Schüler der 3./4. Klasse von Felix Weidkuhn, spielten
am vergangenen Freitagabend im Storchensaal Wilchingen diese bekannte Geschichte zahlreichen Gästen vor. Am Hafen trifft der
fernwehgeplagte Robinson auf eine fröhliche Schiffsmannschaft, die ihn überredet, mit ihnen den Ozean zu überqueren. Auf dem Meer
gerät das Schiff in einen schweren Sturm und sinkt. Robinson überlebt und strandet auf einer einsamen Insel. Einsam? Als eine Horde
Kannibalen auf der Bildfläche erscheint, wäre der arme Kerl froh, er wäre einsam. Als die Kannibalen nichts zu essen finden, fragen
sie sich: „Sollen wir einen von uns aufessen- oder besser, einen aus dem Publikum?“ Von Beidem sah die furchterregende Bande
glücklicherweise ab. In Freitag, einem bekennenden Vegetarier aus der Gruppe, findet Robinson einen treuen Freund, der bei ihm
bleibt, bis ein Schiff ihn zurück nach Hause bringt.
Die Jungs und Mädchen erbrachten eine beachtliche schauspielerische und gesangliche Leistung. Das Spiel wurde mit 12 Liedern
bereichert, die allesamt auswendig von den Kindern vorgetragen wurden. Begleitet wurde der Gesang vom Klassenlehrer und dem Vater
einer Schülerin, auf der Gitarre. Ein begabtes Mami schminkte die kleinen Schauspieler und verwandelte die Schulklasse in eine
Matrosen- und Kannibalenbande. Die anderen Eltern halfen mit beim Kulissenbau, kochten den feinen Znacht, der vor dem Theater
angeboten wurde, backten herrliche Kuchen, oder verkauften Getränke.
Der Reingewinn des Theaterabends, kommt in die Schulreisekasse der Klasse. Felix Weidkuhn plant mit seinen Schülern nämlich eine
zweitägige Schulreise mit dem Fahrrad. Übernachten wollen sie im Zelt und dabei natürlich ein fast so grosses Abenteuer, wie einst
Robinson, erleben.